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Jurist/in im Datenschutz

Wir sind ein auf Datenschutz spezialisiertes Beratungsunternehmen und unterstützen deutschlandweit Kunden in allen Datenschutzbelangen. Zu unseren Aufgaben zählen die Erstellung von Datenschutzkonzepten, Beratung bei Datenübermittlungen ins Ausland oder Unterstützung bei der Verhandlung zu Betriebsvereinbarungen.

Wir suchen für unser Unternehmen eine/n Jurist/in, der/die sich im Bereich des Datenschutzesrechts spezialisieren möchte. Weiterführende Kenntnisse im Datenschutz sind nicht erforderlich. Wir werden Sie in dem Themenbereich individuell weiterbilden.

Unser Angebot

  • zukunftssichere Festanstellung in Vollzeit
  • modernes, sich wandelndes Tätigkeitsumfeld
  • Weiterbildungsmöglichkeiten

Qualifikation

  • Staatsexamen oder vergleichbare universitäre Ausbildung
  • Verhandlungssicheres Englisch in Wort und Schrift

Ihre Aufgabe

  • Beratung unserer Kunden in datenschutzrechtlichen Fragestellungen
  • Prüfung und Erstellung von Verträgen, Betriebsvereinbarungen und Datenschutzerklärungen
  • Ansprechpartner für unsere Kunden in allen Fragen des Datenschutzes
  • Erstellung von Gutachten

Wir wünschen uns

  • Bereitschaft zur Weiterbildung
  • Grundkenntnisse bei IT-Zusammenhängen

Wir konnten Ihr Interesse wecken? Bewerben Sie sich direkt bei uns unter jobs@sicoda.de.

Wir freuen uns auf Sie!

 

Stellenausschreibung als PDF Download: Stellenausschreibung v2

Kündigungsschutz für den stellvertretenden Datenschutzbeauftragten

Das Landgericht Hamburg hat entschieden, dass auch ein Stellvertretender Datenschutzbeauftragter einen Kündigungsschutz genießen kann.

 

Voraussetzungen sind unter anderem:

  1. Pflicht zur Bestellung eines Datenschutzbeauftragten
  2. Verhinderung des Haupt-Datenschutzbeauftragten (Krankheit oder Organisationsstruktur z.B. Standortverantwortung)
  3. Übernahme der Tätigkeit

Das Urteil im Einzelnen ist unter folgendem Link zu finden:

http://www.landesrecht-hamburg.de/jportal/portal/page/bsharprod.psml?showdoccase=1&doc.id=JURE170021891&st=ent

Art. 35 Datenschutz-Folgenabschätzung

Hat eine Form der Verarbeitung, insbesondere bei Verwendung neuer Technologien, aufgrund der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung voraussichtlich ein hohes Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen zur Folge, so führt der Verantwortliche vorab eine Abschätzung der Folgen der vorgesehenen Verarbeitungsvorgänge für den Schutz personenbezogener Daten durch. Für die Untersuchung mehrerer ähnlicher Verarbeitungsvorgänge mit ähnlich hohen Risiken kann eine einzige Abschätzung vorgenommen werden.

Der Europäische Gesetzgeber sieht für die Fälle der

  1. neuen Technologien
  2. Art
  3. Umfangs
  4. Umstände
  5. Zwecke

eine mögliche Gefährdung der Rechte und Freiheiten der betroffenen Personen. Diesen Gefahren soll mit einer Risikofolgenabschätzung begegnet werden.